Anhand speziell schonender Ätztechniken können Problemzonen von Bauteilen mit der Schliffbilderstellung sichtbar gemacht werden.

Schliffbilderstellung Schliffbilderstellung 2 Schliffbilderstellung 3

Mögliche Anwendungsbereiche:

  • Bestimmung von Ausfallmechanismen an elektronischen Bauteilen
  • Ermittlung von Schichtdicken an Bauteilanschlüssen
  • Untersuchung von Lötungen, Durchkontaktierungen, Bondstellen
  • Feststellung von Rissen und anderen Beschädigungen z. B. durch den Lötprozess oder durch mechanische Belastung
  • Erkennung von Leiterplatten-Delamination

Schliffbilderstellung

Sobald auf visuellem lichtmikroskopischem Weg Fehler an Bauteilen oder Leiterplatten nicht fest zustellen sind oder aber auch um Alterungsprozesse zu analysieren und zu dokumentieren, ist in vielen Fällen die Erstellung von Schliffbildern eine notwendige und sinnvolle Alternative.

Entlang einer definierten Linie wird ein hochpräziser Schnitt durch den Prüfling erstellt und dieser anschließend in Spezialharz eingebettet. In den nachfolgenden, akribisch durchzuführenden Schleif- und Polierschritten mit probenspezifischen Rezepten entsteht eine höchsten Ansprüchen genügende Oberfläche.

Spezielle schonende Ätztechniken bereiten den Prüfling auf die nachfolgende Untersuchung mittels Licht- oder Rasterelektronenmikroskop vor. Fehler und Problemzonen von Bauteilen oder Leiterplatten werden so sichtbar und greifbar.