Stücklisten-Obsoleszenzanalyse

Überwachung und Vorhersage der Verfügbarkeit elektronischer Komponenten

Angewandte Normen

  • Anleitung zum Obsoleszenzmanagement IEC/EN 62402:2007
  • VDMA 29403: Handling von PCNs & PDNs
  • VDI 2882: Obsoleszenzmanagement

Im Rahmen der Stücklisten-Obsoleszenzanalyse bietet HTV z. B. folgende Dienstleistungen für ein proaktives Obsoleszenzmanagement an:

  • Automatische Stücklistenanalyse, z. B. im Bezug auf:
    • Komponentenzugehörigkeit/MPN Verifikation
    • Informationen zum Lebenszyklus
    • Verfügbarkeit/Forecast
    • Preisentwicklung
    • Second Source
  • Stücklistenbereinigung
  • Kontinuierliche Überwachung und Vorhersage des Obsoleszenzstatus
    • Bedarfsgerechte Informierung über momentane und zukünftige Komponentenverfügbarkeit (Forecast)
    • Multi-database tracking (MDT): Analyse auf Basis mehrerer Datenbanken (inkl. EU RoHS(CE) Status, RoHS Version, Conformity Certificate REACH Informationen, Konfliktmaterialien, Betriebstemperaturbereich, Gehäuse, Exportkontrolle)
    • Verfügbare Dokumentationen, z. B. Datenblätter
    • COTS (Commercial oft the shelf )-Baugruppenüberwachung
  • Kurzfristige Benachrichtigung bei Abkündigungen oder Versorgungsproblemen (PCN/PDN)
  • Angabe von Aftermarket-Verfügbarkeiten und möglichen Substituten/Replacement Möglichkeiten
HTV-EverStock®:
Falls der Kunde nicht alle im End of Sale erworbenen und bei HTV langzeitgelagerten Komponenten benötigt, können die Überbestände kostenlos weiter mit TAB® eingelagert und an Interessenten verkauft werden. Bei Verkauf der Ware erhält der Kunde den kompletten damaligen Einkaufspreis zurück. Bis zum Verkauf der Ware hat der Kunde jederzeit Zugriff auf die eingelagerten Bauteile.

Um die Versorgungssicherheit elektronischer Komponenten über den gesamten Produktlebenszyklus sicherzustellen ist ein strategisches Obsoleszenzmanagement, insbesondere in Zeiten der Allokation, unabdingbar. Mit der Stücklisten-Obsoleszenzanalyse bietet HTV seinen Kunden die Möglichkeit, große Teile des eigenen Obsoleszenzmanagements auszulagern und damit Kosten für Personal, Hard- und Software einzusparen.

Eine umfassende Analyse sowie die qualifizierte Bereinigung der Stückliste bzw. BOM
(Bill of materials) dient der eindeutigen Komponentenzuordnung. Dabei wird geprüft, ob die Manufacturer Part Number (MPN) und der Hersteller eine korrekte Schreibweise aufweisen, um in den Datenbanken eindeutig identifiziert werden zu können.

Zur kontinuierlichen Überwachung und Vorhersage des Obsoleszenz-Status nutzt HTV als einer der wenigen Anbieter in Europa mit dem „multi-database tracking“ (MDT) Informationen verschiedener Datenbankanbieter mit insgesamt mehreren hundert Millionen Datensätzen. Verschiedene Reportmöglichkeiten bieten dabei eine bedarfsgerechte Informierung über die momentane und zukünftige Komponentenverfügbarkeit.

Infobox:
Wichtige Komponenten sollten bereits mit TAB® eingelagert werden, bevor diese obsolet sind oder unmittelbar nach einer End of production PCN. Abkündigungen verlieren damit Ihre Brisanz; die Komponentenverfügbarkeit ist bis zu 50 Jahre gesichert.

Die Option für eine kurzfristige Benachrichtigung bei Abkündigungen und Versorgungsproblemen ermöglicht es, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Produktionsausfällen und zeit- und kostenintensiven Wiederbeschaffungskonzepten
(z. B. Redesign-Prozess) zu ergreifen.

Neben der Angabe von Aftermarket-Verfügbarkeiten und Substituten, die im HTV-Institut für Materialanalyse entsprechend qualifiziert werden können, bietet HTV mit der weltweit einmaligen TAB®- Langzeitkonservierung die Möglichkeit, die im Rahmen eines End of Sale erworbenen Bauteile für bis zu 50 Jahre einzulagern. Die Qualität, Verarbeitbarkeit und Funktionalität der elektronischen Komponenten ist so für mehrere Jahrzehnte sichergestellt.